1. Advent: Das Quiz mit Gewinnspiel

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So, die Umfrage zur Adventslesung ist beendet und das Ergebnis steht fest. Gewonnen haben diese beiden Beiträge:

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Ich freue mich besonders, dass ein all time favorite gewonnen hat – und auch noch zu dem Thema, über das ich gerade ein Buch schreibe. 🙂

Normalerweise würde ich heute schon den ersten Beitrag lesen. Leider bin ich aber krank und möchte Euch nichts vorkrächzen, sondern lieber abwarten, bis ich wieder fit bin.

Deshalb findet Ihr an dieser Stelle heute das Büronymus-Quiz. Für Stammleser sollten die Antworten kein Problem sein. 😛

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Unter allen Quizteilnehmern verlose ich ein paar Produkte aus meinem Fonski-Shop:

  • ein Kartenspiel „Kampf der Abteilungen“
  • eine Totschlagargumente-Box
  • 4 Smalltalk-Buttons

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, schickt mir einfach die erreichte Punkteanzahl und die Postadresse an lydia[at]bueronymus.de. (Daten werden nicht veröffentlicht und nicht weitergegeben.)

Viel Spaß und einen schönen 1. Advent!

 

High Potentials – die Mutter aller Workshops

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Sie sind doch auch so ein High Potential. Können kaum noch geradeaus laufen vor lauter Potenzial. Schon mal überlegt zu führen? Wäre das was für Sie? Führen oder geführt werden, das ist doch immer die Frage. Haha, merken Sie was? Wer fragt, führt. Ich führe Sie gerade.

Jedenfalls sollten Sie sich glücklich schätzen, dass Ihr Arbeitgeber Sie als High Potential identifiziert hat. Sie gehören jetzt quasi zur Elite des Unternehmens. Also potenziell. Das Unternehmen investiert jetzt richtig in Sie, mit diesem Führungskräftenachwuchs-Workshop hier. Sie sagen ja gar nichts? Naja, wer schweigt, stimmt zu.

Dann machen wir jetzt erst mal einen kleinen Warm-up, damit wir in den Körper kommen…

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Eine Brille für Nerds

Ich sitze ja wirklich stundenlang vor dem Bildschirm, lese, schreibe, maile, twittere und so weiter. Abends gucke ich dann womöglich noch Netflix am Rechner…😛 Dass das nicht gesund ist und mein Augenlicht anfängt zu schwächeln, ist mir selbst schon aufgefallen.

Um so mehr freute ich mich, als ich im Zuge einer Blogger-Aktion zu einer Bildschirmbrille* kam. (Vor ein paar Jahren hatte ich von einer Kollegin überhaupt erst erfahren, dass es sowas gibt.)

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Advent-Spezial: Drei Lesungen und ein Quiz

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So, Ihr lieben Leserinnen und Leser,

ich bin ja schon so halb in Weihnachtstimmung, vor allem deshalb, weil ich die kostenlose Geschenkverpackung in meinem Shop eingeführt habe. Jetzt wickel ich hier schon seit Wochen Geschenke ein. 😉

Es ist soweit: Das Büronymus Advent-Spezial kommt und Ihr dürft wieder abstimmen, was ich Euch vorlesen soll.

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You’ve been trumped – Revenge of the Meerschweinchen

Jetzt habe ich tatsächlich zwei Tage gebraucht, um es einigermaßen wegzustecken: Ein rassistischer und sexistischer Soziopath, ein notorischer Lügner, ein rücksichtloser Bulldozer hat seinem Namen alle Ehre gemacht – Donald Trump wird US-Präsident.

Ich hatte damit gerechnet – das macht es nicht besser. Es fühlt sich an wie ein Schlag in die Magengrube. Wie konnte das passieren?

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Die Wegsehgesellschaft

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Als das Liquidrom in Berlin vor einigen Jahren eröffnet wurde, war es ein Designertempel für Wellness-Anhänger: graue Betonwände, alles aufs Wesentliche (oder noch weniger) reduziert – eine Art Bunker, halb New York City, halb Leni Riefenstahl. Mittlerweile ist der Lack etwas ab, jedenfalls für mich. Ich bin immer gern dorthin gegangen. Vorige Woche war ich zum letzten Mal da.

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Der Mythos vom Über-Gründer

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Gestern lief wieder „Die Höhle der Löwen“, die Gründershow auf VOX. Ich stelle mir ja immer vor, wie ich als Gründerin dort stehe und die Löwen mich in der Luft zerfetzen. Weil ich so gar nicht reinpasse ins Schema. Es ist schon ein sehr spezielles Bild vom Gründer, was dort vermittelt wird: Am besten ist man jung, war auf einer Elite-Uni und hat irgendwas erfunden, was man in China von günstigen Kinderhänden zusammenbauen lassen kann (Gründer-Deutsch: skalieren). Auch, wenn es in dieser Staffel Ausnahmen gibt, z. B. die ältere Dame mit ihrem Malz-Brotaufstrich. Dümmel sei Dank!😉

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Interview mit dem Low Performer

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Als ich angefangen habe, aktiv zu twittern, war sein Account einer der ersten, dem ich gefolgt bin. Allein schon der Name: @Low_Performer. Der Knaller! *grins* (Ein „Low Performer“ ist im HR-Sprech ein „Minderleister“.) Dieser Unbekannte twittert anonym aus seinem #Konzern, postet anonymisierte E-Mails, selbst kreierte Business Facts, aber auch Erlebnisse mit #Chefin.

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Und jetzt auf einmal toller Chef

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„Auf Augenhöhe arbeiten, das war für mich eigentlich immer selbstverständlich“, sagte neulich jemand. In mir rumste es. Denn das war es für mich auch!

Deshalb irritiert es mich langsam, dass mir ständig Geschichten über Chefs begegnen, die sich vom Saulus zum Paulus gewandelt haben, ihre Mitarbeiter jetzt anständig behandeln  und die dafür gefeiert werden wie nix Gutes. Zum Beispiel hier.

Wahnsinn, der Mann hat entdeckt, dass seine Ressourcen Menschen sind. Und dass man sie entsprechend behandeln sollte. Schade, dass der Friedensnobelpreis schon vergeben ist für dieses Jahr.

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Warum Unternehmen nicht aus Fehlern lernen

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„Fehlerkultur – chakka!“, „Scheitern ist geil!“ schallt es neuerdings aus den Führungsetagen vieler Unternehmen. Äh, nein. Denn wie Nadine Nobile von CO:X neulich so schön sagte: „Die meisten Fehler sind eigentlich gar keine – außer vielleicht in der Mathematik oder anderen exakten Wissenschaften. In der Wirtschaft sind es oft Versäumnisse, Fehleinschätzungen.“

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Wenn der Kunde dreimal klingelt

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Manchmal geh ich schon länger mit einem Thema schwanger – und dann lese ich etwas, das mich so provoziert, dass es quasi zu einer Spontangeburt kommt: Unternehmen sollen sich lieber um ihre Kunden kümmern, statt mit den Mitarbeitern Ringelpietz mit Anfassen zu veranstalten. Ernsthaft, Lars Vollmer? Also, los!

Jedes, aber wirklich jedes Unternehmen schreibt sich auf die Fahne, kundenfokussiert zu sein. De facto sind es die wenigsten, zumindest in Deutschland.

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Zuhören statt draufhauen

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Das erste Mal traf es mich wie ein Blitz. Da geht man mit einer Idee in ein Meeting – und sie wird abgeschmettert, bevor sie überhaupt richtig ausformuliert ist. Ich kannte das gar nicht.

Da, wo ich herkam (da sieht man mal wieder, wie naiv ich war😉 ) – also beim Fernsehen – lief es so, dass man tatsächlich darüber sprach. Natürlich, es gibt auch Ideen, die wirklich für die Tonne sind. Wo man vielleicht sogar selbst sagst: „Ach nee, vergesst es. War ne blöde Idee.“ Oder das Gegenüber nimmt die Idee inhaltlich auseinander. Hey, kein Problem.

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Ich weiß, was gut für Dich ist

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Ich weiß, was Du wählen musst.

Ich weiß, was Du essen musst. Und trinken.

Ich weiß, was Du anziehen und wie Du Dich stylen musst.

Ich weiß, dass Du heiraten, Kinder kriegen und ein Reihenhaus kaufen musst.

Ich weiß, dass Dein Kind zur Schule gehen muss – und zwar um jeden Preis.

Ich weiß, welcher Job für Dich der richtige ist. Und wie Du ihn zu erledigen hast.

Ich weiß, was Du fühlen musst.

WTF, people? Niemand weiß, was gut ist für uns, außer uns selbst. Ich kann es manchmal gar nicht fassen, wer alles zu welchem Thema eine Meinung hat.

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Warum Teams (nicht) funktionieren

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Teamplayer oder nicht? Früher hätte ich immer auf jeden Fall gesagt, ich sei ein Teamplayer. Klar, Mann! Alles andere klingt ja auch irgendwie asozial. Die gesellschaftliche Erwartung ist, dass man gefälligst Teamplayer zu sein hat.

Heute würde ich das einschränken: Kommt ganz aufs Team an. Denn ein dysfunktionales Team kann eine ewig sprudelnde Quelle des Frusts sein. Und dann bin ich plötzlich kein Teamplayer mehr, sondern will ganz schnell weglaufen.

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Zwei Sätze, die mich sehr entlastet haben (Teil 2)

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Manchmal hört man eine Geschichte und bekommt sie nie wieder aus dem Kopf. Auf der DVD „Marshall Rosenberg: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation“* gibt der Erfinder der Gewaltfreien Kommunikation sinngemäß Folgendes zum Besten:

Eine Frau aus dem Publikum kam nach der Veranstaltung zu Rosenberg und sagte äußerst frustriert, ja aggressiv zu ihm: „Ihr Vortrag ging viel zu lange – und ich muss jetzt noch nach Hause und das Abendessen kochen!“ Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, dass die Frau es hasste zu kochen. Aber ihr Mann und ihre Söhne erwarteten es von ihr.

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