Die 5 Geheimnisse erfolgreicher Teams

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„Mir tut mein Rücken so weh“, sagte die Kollegin nach dem Meeting. „Vielleicht von den vielen Messern, die drinstecken.“ Und grinste gequält. Mit anderen zusammenzuarbeiten kann eben, nun ja, ätzend sein. Vor allem, wenn grundsätzlich jeder jedem misstraut.

Vertrauen aufbauen

Vertrauen ist die Basis für erfolgreiche Teams – eigentlich logisch. Oft prallen aber in der Arbeitswelt Leute aufeinander, die sich gar nicht kennen. Möglicherweise wissen sie nicht mal, wie ihr Gegenüber aussieht. Man hat „eine Telefonkonferenz mit irgendwelchen Brasilianern“ (O-Ton Gunter Dueck), weiß aber nichts über sie.

Natürlich konnte da vorher kein Vertrauen aufgebaut werden. Und ohne geht es meistens nicht. (Außer in kleinen Teams, die nur für einen kurzen Zeitraum zusammenkommen, und wenn es nicht ums Eingemachte geht.)

Muss ein Team jedoch um knappe Ressourcen (Geld, Personal, Zeit) ringen oder zukunftsweisende Entscheidungen treffen, die das Leben vieler Menschen beeinflussen, kann es schon hoch hergehen.

Da hilft es, wenn man einander (und am besten auch sich selbst) kennt und einigermaßen einschätzen kann. Wenn man keine Angst voreinander hat. Und wenn man keine Maske trägt.

Um mit offenem Visier unterwegs sein zu können, muss man sicher sein, dass die Teammitglieder ihre Schwächen nicht gegeneinander verwenden – seien es Fehler, mangelnde Fähigkeiten, Defizite im Umgang oder eine ehrliche Bitte um Unterstützung.

Anderenfalls kann sich das Team in destruktiven Machtkämpfen verlieren. Dann werden Informationen zurückgehalten, falsche Tatsachen vorgespiegelt, eigene Ziele oder hidden agendas verfolgt, Schutzwälle aufgebaut und Allianzen geschmiedet.

Und sensible Menschen spüren dann eben die Messer im Rücken.

Konflikte lösen

Was, Konflikte? Im Dream-Team gibt es doch keine Konflikte! Da sitzen alle im selben Boot, ziehen mit bewundernswerter Einigkeit am selben Strang – oder stecken sie etwa alle unter einer Decke?

Da fragt man sich allerdings: Wozu überhaupt ein Team bilden, wenn doch alles klar wie Kloßbrühe ist? Wie viele Meetings könnten wir uns sparen, wenn sie sowieso konfliktfrei und völlig ohne Diskussion ablaufen?

Wenn sämtliche Mitglieder einer Gruppe gleich denken, möglichst noch denselben Hintergrund haben (Praxisbeispiel: ältere deutsche männliche Ingenieure) und dann auch noch besonders harmoniebedürftig sind, kann es passieren, dass sie Entscheidungen treffen, die jeder für sich ablehnen würden. Oder die bei genauerer Betrachtung gar keinen Sinn machen. Oder die gesetzeswidrig sind – ups!

In der Verhaltenspsychologie nennt man das Groupthink oder Gruppendenken: Konktroverse Punkte werden gemieden, Alternativen nicht diskutiert und der Konsens wird über die individuelle Denkfreiheit und Kreativität gestellt.

Aber auch sonst drücken sich Teams gern vor Konflikten, um niemanden zu verletzen. Wenn man aus einem Teammeeting mit so einem komischen, glattgebügelten Gefühl rausgeht, dann empfiehlt es sich, umzukehren und den Fisch auf den Tisch zu packen, wie es im Englischen heißt. Auch wenn er stinkt.

Unterschiedliche Rollen im Team führen nun mal zwangsläufig zu unterschiedlichen Zielen und Prioritäten – und damit zu Konflikten. Das Qualitätsmanagement will eine möglichst hohe Qualität, Controlling einen möglichst niedrigen Preis. (Doof übrigens, wenn Controlling immer das letzte Wort hat.)

Löst man solche Konflikte auf produktive Art, so ist das Team schon einen Schritt weiter.

Sich engagieren

Oft gibt es dieses eine vermaledeite Teammitglied, das während der ganzen Zusammenarbeit problemlos durch eine Designerstehlampe ersetzt hätte werden können – aber am Ende trotzdem die Lorbeeren einheimst.

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Wenn sich jemand nicht engagiert, kann das viele Ursachen haben: Angst, Widerstand/Sabotage, Sicherheitsdenken, unklare Rollen und Zuständigkeiten oder auch ganz banal Faulheit.

Eine Voraussetzung für Engagement ist Klarheit. Wenn niemand weiß, worum es eigentlich geht und was die Ziele sind – wie soll da Lust aufs Anpacken entstehen? Oder wenn Zweifel an der Nachhaltigkeit des ganzen Projekts bestehen: Was soll das Ganze hier eigentlich?

Es hilft auch, wenn es zu jedem Zeitpunkt möglich ist, das Ruder wieder herumzureißen, ohne das Gesicht zu verlieren. Was ja oft schwierig ist aufgrund des escalation of commitment bias. Dieses Phänomen besagt, dass es uns schwerfällt, eine einmal getroffene Entscheidung zu revidieren – selbst wenn genügend Informationen über die negativen Auswirkungen dieser Entscheidung vorliegen.

Je mehr Zeit, Energie, Herzblut oder Geld wir bereits investiert haben, desto schwieriger wird es, eine Entscheidung, Handlung oder Investition wieder rückgängig zu machen. (Und je größer die Gruppe, desto schwieriger wird ein Kurswechsel.) Helfen können hier Worst-case-Szenarien, um sich den schlimmstmöglichen Ausgang einer Sache vorzustellen. Das hilft, Ängste zu nehmen.

Und dann: Volle Fahrt voraus!

Verantwortung übernehmen

Auch hier ist wieder Klarheit nötig: Wer ist verantwortlich wofür? Wer nicht liefert oder potenziell schädliche Dinge tut, muss Rechenschaft ablegen – das fällt besonders harmoniebedürftigen Teams schwer. Vor allem, wenn man auch privat befreundet ist, sagt man sich ungern Wahrheiten ins Gesicht.

Wird innerhalb der Gruppe keine Rechenschaft verlangt, so gedeiht eine Kultur der Mittelmäßigkeit. Die Teamarbeit verläuft wie ein langer, ruhiger Fluss. Aus Honig. Und die Verantwortung lastet allein auf der Führungskraft.

Auch wenn es manchmal schwerfällt: Verantwortung ernstzunehmen und einzufordern, kann für beide Seiten ein Zeichen des Respekts sein.

Das Ergebnis im Auge behalten

Mitunter passiert es, dass Teams in ihrer Geschäftigkeit völlig aus den Augen verlieren, warum es sie eigentlich als Team gibt. Und was das Ergebnis der Teamarbeit sein soll.

Die Gruppe ähnelt dann der Mannschaft eines Fischkutters, auf dem der Käpt’n navigiert, die Matrosen das Deck schrubben, der Smutje was Leckeres kocht und die Fischer die Netze flicken. Läuft doch! Nur ihr gemeinsames Ziel, nämlich Fische zu fangen, haben sie vergessen.

Teams müssen daher aufpassen, dass ihr Gruppenerfolg attraktiver ist als der jedes Einzelnen. Sonst verzetteln sie sich und die ergebnisorientierten Mitglieder verlassen das Team.

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Dieser Artikel ist inspiriert durch den Comic „Die fünf Dysfunktionen eines Teams“ [Amazon Partnerlink] von Patrick Lencioni. Darin geht es um das Führungsteam eines fiktiven Tech-Unternehmens, das endlich zusammenfinden soll. Eins wird dabei deutlich: Die Pyramide durchzuarbeiten, ist kein Spaziergang…

Foto: Unsplash, Geraldine Lewa

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„Auf der Arbeit darf man nicht spielen“

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Ein Interview mit Sarah Bansemer, Theaterpädagogin und Status-Trainerin, über Business, Theater und Businesstheater

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Büronymus: Sarah, bevor du Theaterpädagogin wurdest, hattest du ursprünglich kaufmännische Assistenz gelernt. Du hast dann als selbstständige Assistentin in verschiedenen Büros gearbeitet. Wie war das?

Sarah Bansemer: Ich hab schnell gemerkt, dass mir das total auf den Zeiger geht.

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Fresse, Supermarkt!

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Aldi hat ja jahrzehntelang keine klassische Werbung gemacht. Leider hat sich der Discounter von dieser wohltuenden Praxis verabschiedet und nervt jetzt mit fast exakt den gleichen TV-Werbespots wie Lidl, Edeka und Rewe.

Ja, guckt Euch die mal alle hintereinander an. Wenn Ihr es aushaltet. (Büronymus-Challenge!)

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Was für ein Scheißtag

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Wir Deutschen sind ja jetzt nicht gerade Weltmeister im Fluchen. Der Berliner versucht es mit Armleuchter, Knallkopp, Flitzpiepe (oder in Neukölln: Hurensohn und Hässlischkeit), aber gegen den omnipräsenten cazzo der Italiener oder das gepflegte fucketyfuck im Englischen sind wir doch wirklich harmlos.

Denn unser Universalschimpfwort heißt Scheiße. Deshalb macht es ja auch keinen Spaß, Pulp Fiction auf Deutsch zu gucken. Aus „Shut the fuck up!“ wird dann „Halt deine Scheißfresse.“ Bitte? Wer redet denn so?

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Arbeitssucht und Arbeitswahn

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Wie Ihr wisst, reblogge ich nur sehr selten etwas. Von wegen „mein Blog – meine Show“ und so. Aber dieser Text von Christel T. passt gerade so gut zu dem, was mir durch den Kopf geht: Was ist eigentlich Arbeit und was nicht? Warum arbeiten wir? Hat der Mensch schon immer gearbeitet? Was ist das spezielle Verhältnis der Deutschen zur Arbeit? Sind wir alle arbeitssüchtig? Was ist Faulheit?

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Digitalisierung? Haha!

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Ich gucke ja gerade „Black Mirror“ auf Netflix, eine etwas unheimliche Serie darüber, wie ein komplett digitalisiertes und vernetztes Leben aussehen könnte. In einer Folge haben die meisten Menschen ein Implantat im Kopf, mit dem ihr Leben komplett aufgezeichnet wird. Die Kamera: Kontaktlinsen, die alles aufzeichen, was sie sehen. Alles lässt sich vor den eigenen Augen oder auf Bildschirmen jederzeit abspielen.

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4. Advent: Weihnachtsbotschaft

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Zum 4. Advent habe ich mal Bilanz gezogen: anderthalb Jahre Selbstständigkeit, was ich bisher gelernt hab, wie es weitergeht und so.

Hier das Video mit der Weihnachtsbotschaft 2016. (Diese Geschichte gibt es exklusiv als Video, also nicht als geschriebenen Text.)

Viel Spaß, einen gemütlichen 4. Advent und frohe Weihnachten!

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2. + 3. Advent Lesungen: Doppelwhopper

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Ihr Lieben,

wie Ihr wahrscheinlich gemerkt habt, habe ich am 2. Advent nichts gepostet. Ich hatte das ganze Wochenende bei Holy Shit Shopping meine Produkte verkauft und bin danach ein paar Tage krank gewesen – und für so eine Lesung muss man sich schon fit fühlen.

Dafür gibt es heute einen Doppelwhopper mit zwei Lesungen. Weiterlesen

High Potentials – die Mutter aller Workshops

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Sie sind doch auch so ein High Potential. Können kaum noch geradeaus laufen vor lauter Potenzial. Schon mal überlegt zu führen? Wäre das was für Sie? Führen oder geführt werden, das ist doch immer die Frage. Haha, merken Sie was? Wer fragt, führt. Ich führe Sie gerade.

Jedenfalls sollten Sie sich glücklich schätzen, dass Ihr Arbeitgeber Sie als High Potential identifiziert hat. Sie gehören jetzt quasi zur Elite des Unternehmens. Also potenziell. Das Unternehmen investiert jetzt richtig in Sie, mit diesem Führungskräftenachwuchs-Workshop hier. Sie sagen ja gar nichts? Naja, wer schweigt, stimmt zu.

Dann machen wir jetzt erst mal einen kleinen Warm-up, damit wir in den Körper kommen…

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Eine Brille für Nerds

Ich sitze ja wirklich stundenlang vor dem Bildschirm, lese, schreibe, maile, twittere und so weiter. Abends gucke ich dann womöglich noch Netflix am Rechner… 😛 Dass das nicht gesund ist und mein Augenlicht anfängt zu schwächeln, ist mir selbst schon aufgefallen.

Um so mehr freute ich mich, als ich im Zuge einer Blogger-Aktion zu einer Bildschirmbrille* kam. (Vor ein paar Jahren hatte ich von einer Kollegin überhaupt erst erfahren, dass es sowas gibt.)

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Advent-Spezial: Drei Lesungen und ein Quiz

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So, Ihr lieben Leserinnen und Leser,

ich bin ja schon so halb in Weihnachtstimmung, vor allem deshalb, weil ich die kostenlose Geschenkverpackung in meinem Shop eingeführt habe. Jetzt wickel ich hier schon seit Wochen Geschenke ein.  😉

Es ist soweit: Das Büronymus Advent-Spezial kommt und Ihr dürft wieder abstimmen, was ich Euch vorlesen soll.

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You’ve been trumped – Revenge of the Meerschweinchen

Jetzt habe ich tatsächlich zwei Tage gebraucht, um es einigermaßen wegzustecken: Ein rassistischer und sexistischer Soziopath, ein notorischer Lügner, ein rücksichtloser Bulldozer hat seinem Namen alle Ehre gemacht – Donald Trump wird US-Präsident.

Ich hatte damit gerechnet – das macht es nicht besser. Es fühlt sich an wie ein Schlag in die Magengrube. Wie konnte das passieren?

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