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Ich erinnere mich an einen Tag, an dem ein Kollege Führungskraft aufs Fieseste abserviert (oder wie es in der Fachsprache heißt: enteiert) wurde. Und als er kurz danach blass und völlig fertig in meinem Büro stand, hielt ich es nicht mehr aus und fragte ihn: „Mensch, warum lässt du dir das bieten? Was ist mit Selbstachtung??“ Er ließ den Kopf hängen und meinte nur: „Ich bin froh, dass ich den Job noch habe. Ich muss mein Haus abbezahlen. Und meine Kinder studieren…“

Nicht das erste Mal, dass ich mir meine Mietwohnung lobe. Vielleicht, liebe Häuslebauer, vor der Unterschrift unter den Kreditvertrag noch mal kurz innehalten und spüren, wie sich die Schlinge um Euren Hals langsam zuzieht…

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