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Also, liebe Leserinnen und Leser, Ihr könnt Euch einen Haufen Ärger ersparen, indem Ihr Euch vor der Einstellung genau anguckt, ob Ihr in das Unternehmen reinpasst. (Eigentlich sollte das Unternehmen natürlich auch darauf achten bzw. eine klare Vorstellung davon haben, was für Bewerber es anziehen möchte – aber lassen wir das.) Also, Augen auf bei der Jobwahl! Check the Unternehmenskultur first! 😉

Äußere Anzeichen: Dresscode (Anzug oder Jeans?), Duzen oder Siezen, fieses Pseudo-Management-Sprech oder Klartext, Feedback oder Abnicken. Wie frei sind Ihre Gesprächpartner in ihrem Verhalten, müssen sie sich ständig rückversichern oder wirken sie gehemmt? Ist einer der Boss und die anderen kuschen? Das alles kann man schon beim Vorstellungsgespräch abchecken.

Ach, und ich vergaß, die Stellenanzeige zu erwähnen! Ganz entscheidend. Da kann man jede Menge herauslesen: Wie formell ist sie geschrieben, an welcher Stelle kommen die Benefits für den Arbeitnehmer? Gibt es sie überhaupt oder ist das eher eine einseitige Ausbeutungsnummer? (Nur am Rande sei erwähnt, dass ich die Angewohnheit einiger ausländischer Organisationen, Gehalt, Urlaubstage usw. gleich in die Anzeige zu schreiben, als sehr angenehm empfinde. Das nenne ich Transparenz.)

Haben die irgendeinen Schimmer, was der Stelleninhaber machen soll oder ist das nur blabla? Oder werden hier vier Jobs als einer verkauft? Wie kundenorientiert ist der ganze Bewerbungsprozess? (Wenn man als Bewerber schon beim Hochladen der Dokumente an der irren Bewerbungssoftware scheitert, spricht das nicht für das Unternehmen.)

Und natürlich lohnt es sich, auf die Website des Unternehmens zu gehen. Klingt banal, aber da ich selbst Einstellungsgespräche geführt habe: Man glaubt gar nicht, wie viele Bewerber komplett unvorbereitet in das Gespräch kommen und rein gar NICHTS über das Unternehmen wissen. Peinlich, peinlich. Und ja, einige haben nicht mal auf die Website geschaut.

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