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Puh, Mann, da könnte ich ein ganzes Buch drüber schreiben. Sagen wir mal so: Ich halte das ganze Feld in Deutschland (wie auch generell deutsche Unternehmen in punkto Führung, Unternehmenskultur und interne Kommunikation) für extrem unterentwickelt. Wobei ich mich da gern eines Besseren belehren lasse, falls Ihr positive Beispiele habt… Dabei ist es erwiesenermaßen so, dass die Unternehmenskultur einen enormen Einfluss auf die Produktivität von Unternehmen und (um nicht wieder „Leistung“ verwenden zu müssen) das Mitarbeiterengagement hat.

Ganz grob vereinfacht: In der Regel ist es so, dass Unternehmen klein und chaotisch anfangen, geprägt vom Unternehmer oder von der Unternehmerin, mit einem family spirit (auch der hat Nachteile – Stichwort Selbstausbeutung) und wenig Strukturen. Dann wachsen sie und legen sich Strukturen und Hierarchien zu, die sich im schlechtesten Fall verfestigen und sie zu einem erstarrten, trägen, erfolgsverwöhnten und selbstgerechten Laden werden lassen. Nicht schön. Vor allem fallen nicht ganz unwichtige Wettbewerbsparameter hinten runter wie Innovationsfähigkeit, Kundenorientierung (man beschäftigt sich vornehmlich mit sich selbst – Stichwort Umstrukturierung), Partizipation (Einbindung von Mitarbeitern), Weiterbildung und Förderung.

Jetzt denkt Ihr vielleicht: Ei der Daus, da muss man doch was machen! Nö. Geht auch so. Eine Menge Unternehmen dümpeln als schwere Tanker im seichten Wasser der Mittelmäßigkeit vor sich hin und halten sich irgendwie selbst am Laufen.

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