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Blogger für Flüchtlinge – da ist Büronymus dabei. Denn natürlich bewegt das Thema auch mich seit Wochen. Ich tue, was ich kann: Unterstütze Sea Watch, Ärzte ohne Grenzen sowieso, habe mein altes Fahrrad zu Rückenwind gebracht. An den direkten Kontakt zu Flüchtlingen traue ich mich nicht ran. Das geht mir zu nah. Aber Schreiben kann ich, deshalb tu ich es heute mal off topic zum Thema Flüchtlinge.

Verbunden mit einem Spendenaufruf der Aktion #BloggerFuerFluechtlinge, bei der schon über 300 Blogs mitmachen. (Unten auf der Spendenseite seht Ihr, wohin die Spendengelder ausgezahlt werden bzw. wurden.)

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Ich könnte jetzt davon erzählen, wie Leute aus meiner Familie draufgegangen sind auf der Flucht von Ostpreußen nach Vorpommern. Oder wie sehr es mich schockiert und beschämt, dass gerade meine ostdeutschen Landsleute – die doch im Geiste der internationalen Solidarität aufgewachsen sind, schon als Kinder gelernt haben, dass alle gleich sind, dass Gerechtigkeit wichtig ist und dass man immer auf der Seite der Schwachen kämpft – dass gerade sie es OK finden, wenn Nicht-Deutsche mit Steinen beworfen werden. Oder wenn kriegstraumatisierte Menschen mit Feuerwerkskörpern bedroht werden. Was ist aus den Leuten geworden, die früher Geld für Nicaragua und Kambodscha gesammelt haben? Die Miriam Makeba gehört und Harry Belafonte gesungen haben?

Das macht mich alles sehr müde und traurig, deshalb will ich nicht viel mehr darüber schreiben. Anyway, wir brauchen weniger Blabla und mehr Taten. Deshalb: Überlegt bitte, wie Ihr im Rahmen Euer Möglichkeiten helfen könnt! (Falls Ihr es nicht schon tut.)

Ich hoffe, dass auch diejenigen, die gerade aus Angst um sich schlagen, ihr Herz wiederfinden. Wir Erdbewohner sind alle miteinander verbunden. (Ich spare mir mal die Metapher mit dem Boot). Innerlich durch die Energie des Universums, die große Seele oder den Weltinnenraum, wie Rainer Maria Rilke es nannte. Und mittlerweile auch äußerlich durch das Internet. Also, lasst es uns nutzen, um zu helfen. Danke Euch.

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