Blogroll

Was ich so lese in der Blogosphäre

Gestern Nacht im Taxi – Sascha Bors
Mein Lieblingsblog! Ich habe ja eine heimliche Faszination für Taxifahrer. Stammt wohl noch aus meiner Zeit als Fernsehjournalistin. Ich interview sie auch gern, wenn ich Fahrgast bin. Da hab ich schon die unglaublichsten Geschichten gehört – allein, wie sie zum Taxifahren gekommen sind. Geschweige denn, was sie alles mit ihren Fahrgästen erleben. Wie gut, dass es Sash gibt, der nicht nur Taxi fahren, sondern auch noch super darüber schreiben kann. Hut ab!

intrinsify.me
Ein Blog, das eigentlich ein Netzwerk ist. Mit dem Motto „happy working people“ haben sie mich gekriegt: Das will ich auch! Arbeit darf, ja soll sogar Spaß machen. Naja, und dann hab ich sie kennengelernt: lauter sympathische Leute, die sich wie ich über unsere Arbeitswelt Gedanken machen und die sich gegenseitig bei ihren Projekten (z.B. den Augenhöhe-Filmen) unterstützen.

Toms Gedankenblog – Thomas Michl
Thomas bloggt und rebloggt Beiträge über die Arbeitswelt – oft geht es um neue Methoden und Techniken. Habe da schon einiges gelernt. Kanban und so. Besonders gefallen mir seine persönlichen Storys wie dieser Rant über ungebetene Ratschläge. Ach ja, und er mag Irland ganz gerne, glaube ich. 🙂 ).

ILWYC – Ardalan Ibrahim
Ardalan hab ich auf einem Wevent des intrinsify.me-Netzwerks kennengelernt. Ich hab eine Session von ihm besucht. Irgendwas mit einem Beziehungsdreieck. Täter, Opfer, Retter oder so? 😉 Da wusste ich aber noch nicht von seinem tollen Blog „In love with your company“, in dem er über die Beziehung von Unternehmen und ihren Mitarbeitern (oder wie er sie nennt: Mitunternehmern) schreibt. Und zwar so, wie man über eine menschliche Beziehung schreiben würde. Die das Arbeitsverhältnis ja ist. Ardalan schreibt mit dem Herzen – und das ist die einzig richtige Art zu schreiben.

Common Sense Blogging – Anna & Felix
So jung und schon so verdorben – von der Arbeitswelt natürlich. 😉 Nein, im Ernst, die Unternehmensberater Anna und Felix, die hier schreiben, haben schon ganz schön was durchgemacht in ihrem Alltag als „Businesskasper“. Und hauen das alles mit flotter Feder raus. Und da gesunder Menschenverstand in vielen Unternehmen (und mitunter auch im Netz) Mangelware ist, kann ich jedem nur empfehlen, sich dort mal eine Portion common sense abzuholen.

Intelligente Organisationen – Mark Lambertz
Studien zufolge werden ja die überwiegende Mehrheit aller Online-Beiträge geteilt, ohne dass sie gelesen wurden. Nicht von mir, Freunde! Ich like mal was wegen ner coolen Überschrift, OK. Aber bevor ich was teile, schau ich sicherheitshalber mal rein. So hab ich Marks Blog auf Twitter entdeckt. Hach, intelligente Organisationen – dit wär schön. 🙂

Digitale Tanzformation – Robert Franken
Ein Feminist! Es gibt nicht so viele Männer, denen ich wirklich abnehme, dass sie die Perspektive von Frauen einnehmen und nachempfinden können. Robert Franken ist so einer. Außerdem muss ich wirklich jedes Mal über den Namen seines Blogs grinsen. Allein dafür schon: Danke! 😀 Robert macht sich fundierte Gedanken über unsere Gesellschaft und über die Arbeitswelt als ihr Spiegel: über Führung, Diversity, Gleichberechtigung. Als male feminist ist er in der charmanten Gesellschaft von Barack Obama und Justin Trudeau. Außerdem lässt er seinen Worten auch Taten folgen, z.B. bei www.we-are-panda.com. und Male Feminists Europe. Big love!

Hello Mrs. Eve
Ich bin ehrlich: Ich hatte gezögert, dieses Blog hier aufzunehmen wegen des Interior Designs. Ich hab das nicht verstanden: Da ist so viel los, in uns und in der Welt da draußen, und dann kommt: „Hurra, ich habe eine neue Wanddekoration aus Kastanien gebastelt.“ Oder so. Nichts gegen Wanddekoration, aber es erschien mir immer ein bisschen wie Verschwendung. Denn mir war klar: Kea von Garnier trägt etwas in sich, das die Welt hören will. Sie ist sensibel und intelligent. Sie kann schreiben. Vor kurzem hat sich Kea aus der Interior-Design-Bloggerszene zurückgezogen und berichtet mehr aus ihrer Innenwelt. Ich liebe auch ihre Gedichte. Wenn Rilke eine Frau wäre und in unserer Zeit leben würde, würde er so schreiben. In Keas Zweitblog Thirtyplus geht es um Frauenthemen – ebenfalls absolut lesenswert.