Buchtipps

Diese Bücher empfehle ich im Blog bzw. schreibe über sie. (Das sind Amazon Partner Links, d.h. ich bekomme eine kleine Provision, wenn Ihr über diesen Link kauft.)


“Reinventing organizations” (Frédéric Laloux)

aus dem Beitrag In was für einem Saftladen arbeite ich eigentlich?
Kommentar: Ich gebe zu, ich habe es noch nicht gelesen, sondern lediglich einen Vortrag über das Buch gesehen. Nachdem ich dieses Interview mit Laloux entdeckt habe, steht es allerdings ganz oben auf meiner Liste.




“Miteinander reden, Band 2: Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung. Differentielle Psychologie der Kommunikation” (Friedemann Schulz von Thun)
aus dem Beitrag Nähe vs. Distanz
Kommentar: Durch den ersten Band von „Miteinander reden“ hab ich mich ziemlich durchgequält. Ich kam lange mit der etwas trutschigen Sprache nicht zurecht. Man braucht aber den ersten Band, da die Bücher aufeinander aufbauen. Im zweiten Band wird es wirklich spannend. Die acht Kommunikationsstile und natürlich das Kommunikationsquadrat finde ich sehr anschaulich und hilfreich, um sich eigene und fremde Kommunikationsmuster bewusst zu machen. Überhaupt öfter mal in Quadraten statt linear denken! 😉 Freu mich schon auf den dritten Band.


„Die Entscheidung liegt bei Dir“ (Reinhard K. Sprenger)
aus dem Beitrag Korruption
Kommentar: Pflichtlektüre für alle, die sich schon länger um große Entscheidungen herumdrücken. Hat mir in meiner Situation extrem geholfen – kann aber auch daran liegen, dass ich innerlich schon ziemlich weit war und nur noch einen letzten Schubs brauchte. Einem Freund war es zu hart. Ich finde es genau richtig. 😀


„Das gekaufte Herz – Die Kommerzialisierung der Gefühle“
von Arlie Russell Hochschild aus dem Beitrag Das gekaufte Herz
Kommentar: Das Buch ist eher wissenschaftlich geschrieben, aber gut verständlich. Ich fand es einen ziemlichen Hammer. Wer sich für den Dienstleistungssektor und die Arbeitssituation dort interessiert und dafür, wie unsere Emotionen manipuliert werden (am Beispiel von Flugbegleiterinnen), dem lege ich dieses Buch ans – hoffentlich unverkäufliche – Herz.


„Schwarmdumm – So blöd sind wir nur gemeinsam“
von Gunter Dueck aus dem Beitrag „Die Dummheit – das sind die anderen“
Kommentar: Viele Phänomene, denen man in hierarchischen Organisationen begegnet, sind systemimmanent. Gunter Dueck beschreibt und analysiert sie auf unterhaltsame und erschreckend realistische Weise. Er versucht sich auch an Lösungsansätzen, aber ehrlich gesagt… 😉


„Der Weg des Künstlers“
von Julia Cameron
Kommentar: Dieses Buch, einen Klassiker, hab ich zufällig in einer Wühlkiste gefunden und es hat mir unglaublich geholfen, aus meinem Burnout herauszufinden. Über die Sinne und die Reaktivierung meiner Kreativität. Auch das Schreiben der Morgenseiten ist sehr hilfreich. Ich empfehle es unbedingt allen Betroffenen. Und natürlich allen, die wieder mehr Künstlertum und Spiel in ihr Leben bringen wollen.


„Psychologie der Massen“
von Gustave Le Bon aus Wie Massen ticken – Erkenntnisse von 1895
Kommentar: Dieses Buch war eine kleine Entdeckung. Auch wenn einiges sicher heute angezweifelt wird (u.a. seine Rassentheorien), wusste Le Bon viel über die Manipulation von Massen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Donald Trump das gelesen hat. Naja, steht ja alles in meinem Blogpost. Für nicht mal nen schlappen Fünfer kann man sich das Buch wirklich holen. Überraschenderweise liest es sich auch ganz gut. Und es passt in jede Handtasche. 🙂


I love Mondays
von Tim Chimoy und Mischa Miltenberger
Kommentar: Ich mochte den Titel gleich – denn wie oft hat es mir vor dem Montagmorgen gegraust… Tim bringt viele Ängste und Höhepunkte des Gründerdaseins unterhaltsam auf den Punkt. Einiges davon hatte ich selbst schon herausgefunden, anderes war ein Aha-Erlebnis, zum Beispiel die deutliche Feststellung: Wer keine Kunden hat, hat kein Geschäft. Anfangs denkt man ja, eine Website und eine Visitenkarte reichen…  😉


Arbeit – Warum sie uns glücklich oder krank macht von Joachim Bauer aus Der real existierende Burnout
Kommentar: Absolute Pflichtlektüre für alle, die sich mit dem Thema Arbeit beschäftigen. Der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut Prof. Joachim Bauer schreibt überaus klar und verständlich, wie Wissenschaftler das Thema sehen: angefangen von der „Entstehung“ der Arbeit über Stress und Burnout bis Politik. Eine wahre Fundgrube an Informationen, natürlich ordentlich mit Quellenangaben. Übrigens: Es gibt sogar eine neurobiologische Begründung dafür, dass wir mehr Frauen in den Führungsetagen brauchen. 😉